Album-Review: Alicia Keys – The Element Of Freedom
Seit heute (11.12.2009) steht das vierte Studioalbum „The Element of Freedom“ von Alicia Keys in den Plattenläden und Online-Stores zum Kauf bereit. Zwei Jahre nach dem Release ihres letzten Albums meldet sich die 28jährige R’n’B-Diva energiegeladen und in Höchstform zurück.

„And the day came when the risk it took to remain tightly closed in a bud was more painful than the risk it took to bloom. This is the Element of Freedom.”
Kein Piano-Solo, keine Chorstimmen und kein Willkommensgruß. Sondern mit diesen Worten stellt Alicia Keys den Titel ihres Albums vor und bereitet den Hörer darauf vor die nächsten 52 Minuten in ihre Welt einzutauchen. Eine Welt, die von Höhen- und Tiefenflügen geprägt ist…
Liebeskummer („Love is blind“), Trennung, Herzschmerz („Try sleeping with broken heart“) und die Bedeutung der wahren Liebe in unserer materiellen Welt („Doesn’t mean anything“) sind die Inhalte, welche die Diva mit der Samtstimme in den ersten Songs ihrer LP aufgreift. Im weiteren Verlauf des Albums dominiert der hoffnungserweckende Optimismus und die wiederentdeckte Lebensfreude und Stärke („Wait til you see me smile“ und „That’s how strong our love is“) die bisher triste, traurige und eher melancholische Kulisse. Das gesamte Album ist durch Enttäuschung, Trauer, Ablehnung auf der einen Seite und Hoffnung, Lebensfreude („Put it in a love song“ feat. Beyoncé) und Stärke auf der anderen Seite, geprägt. Diese beiden Kehrseiten, die Liebe und Leben so mit sich bringen, werden durchgehend und wechselseitig thematisiert.
Am Ende rühmt die kurvige Diva ihre Heimatstadt New York in „The Empire State of Mind (Part II) Broken Down“ und schafft somit den perfekten Abschluss um bei ihren Hörern einen bittersüßen Nachgeschmack und vor allem den Appetit, das Album nochmals zu hören, zu hinterlassen.
Wie bereits durch das Intro zu erkennen ist, handelt es sich hier nicht um das klassische Alicia-Keys Album. In dieser LP befreit Ms Keys sich von allen Zwängen und lässt sich völlig auf „The Element of Freedom“ ein. Dies bedeutet, dass ihre Beats diesem Experiment auch unterliegen und teilweise eher in die Kategorie Pop eingeteilt werden können, das typische Klaviersolo also nicht im Mittelpunkt steht. Im Großen und Ganzen gelingt ihr das recht gut, in ihrem Song mit Gastauftritt von Beyoncé („Put it in a love song“) klingt es jedoch eher nach einem featured Auftritt von Alicia Keys als andersherum.
Trotzdem wird dieses Album sicherlich ein voller Erfolg für die 28jährige New-Yorkerin und gerade ihre treuen Fans werden es sich nicht entgehen lassen ihre Sammlung mit dieser LP zu erweitern. Einen weiteren Pluspunkt, den Alicia Keys sich in den letzten Tagen bei ihren Fans erworben hat, ist die Livestellung ihres Albums auf Facebook. Unter diesem Link kann man nachdem man Fan ihrer Seite wird und wenn man(leider!) in den Staaten wohnt, kostenlos ihr gesamtes Album hören ohne dies jedoch runterladen zu können.
Best Tracks: „Doesn’t mean anything“, „Try Sleeping with a broken heart”, „Empire State of Mind (Part II) Broken Down
Tracklist:
1. “Element of Freedom (Intro)”
2. “Love Is Blind”
3. “Doesn’t Mean Anything”
4. “Try Sleeping with a Broken Heart”
5. “Wait Til You See My Smile”
6. “That’s How Strong My Love Is”
7. “Un-thinkable (I’m Ready)” (featuring Drake)
8. “Love Is My Disease”
9. “Like the Sea”
10. “Put It in a Love Song” (featuring Beyoncé)
11. “This Bed”
12. “Distance and Time”
13. “How It Feels to Fly”
14. “Empire State of Mind (Part II): Broken Down”
Alicia Keys – Doesn’t mean anything

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Alicia Keys ist einfach der Hammer. Ich liebe ihre Stimme und Ihre Songs sind einfach einzigartig. Ich werde mir das neue Album auf jeden Fall holen