Im Test: Das Satio von Sony Ericsson
Die Stilzeug-Woche startet heute mit einem Testbericht von unserer Azubine Alina, die für euch das Sony Ericsson Satio unter die Lupe genommen hat:
Sony Ericsson war schon immer weit vorne was Handys mit super Kameras angeht. Es war also nur eine Frage der Zeit bis ein Gerät mit einer stolzen 12-Migapixel-Kamera und einem Touchscreen Display mit der Größe von 78 x 44 mm auf den Markt kommt.
Zunächst mal auspacken
Im Karton sind enthalten: Handytasche, Akku + Akkudeckel, Aufladekabel, Kopfhörer, USB-Kabel, TV-Anschlusskabel und eine Bedienungsanleitung.
Das Hauptmenü
Beim Einlegen der Sim-Karte tritt leider das erste Problem auf: die eher fragwürdige Sim-Karten-Halterung aus Plastik klemmt sich etwas fest und ich schaffe es erst mit dem dritten Versuch, die Karte einzulegen.
Der Slot für die SIM-Karte ist etwas hartnäckig
Das Satio hat für ein Touchscreen-Handy überraschend viele Tasten. Auf der linken Seite befindet sich die Displaysperre, mit der man den Touchscreen, aber auch die Funktion der restlichen Tasten deaktiviert. Bei dem Testgerät ließ sich allerdings – wie auch bei anderen Sony Ericsson Handys – trotz Display- und Tastensperre noch die Kamera aktivieren, wenn der mechanische Linsenschutz geöffnet wurde. Dadurch lassen sich alle Tasten dann wieder nutzen.
Dazu fällt mir auf, dass eine Klinkenbuchse für herkömmliche Headsets fehlt. Noch nicht einmal ein passender Adapter steckt in dem teuren Paket. Wenn man das Headset angestöpselt hat, steht der riesige Stecker nämlich weit ab. In eine enge Hosentasche gleitet das Satio dann nur noch mit Mühe. Ansonsten ist das Testgerät tadellos verarbeitet, liegt gut in der Hand und läuft stabil. Auch wenn das Satio an der dicksten Stelle, also an der Linsenabdeckung, knapp 18 Millimeter misst.
Genug zum Äußeren, jetzt wird das Handy eingeschaltet! Das Menü des Satio ist wirklich sehr überschaubar und leicht zu bedienen.
So sieht der Startbildschirm aus
Als erstes teste ich natürlich die berühmte Kamera. Die Linsenabdeckung des Handys sieht schon mal qualitativ sehr hochwertig aus. Allerdings sieht man jeden einzelnen Fingerabdruck auf der Rückseite.
Unter den zig Optionen im Kamera-Menü finde ich einen automatischen und manuellen Weißabgleich, die Rote-Augen-Korrektur, einen Bildstabilisator sowie eine Gesichts- und Lächelerkennung. Und diese funktioniert super! Das Handy erkennt sofort das Lachen der Person vor der Linse und macht automatisiert ein Foto.
Auch Wackel-Fotos bewältigt die Kamera! Ebenfalls ausprobiert: die Panorama-Aufnahmen. Obwohl ich schon immer recht gute Fotohandys hatte, ist mir diese Funktion neu. Auch hier werde ich nicht enttäuscht. Die Panorama-Funktion liefert ein tolles Breitbild ohne merkliche Übergänge: ich drücke auf den Auslöser und drehe mich immer weiter nach rechts. Das Handy macht 3 Einzelfotos (die Kamera erkennt selbst, wann sie auslösen muss) und setzt diese zusammen.
SMS schreiben ist bei diesem Handy gar kein Problem. Es gibt mehrere Optionen, mit welcher Tastatur man tippen möchte: hochkant, im Querformat, große bzw. kleine Tastatur oder Handschrifterkennung. Allerdings wird die große Volltastatur ausschließlich im Querformat angezeigt. Die Handschrifterkennung funktioniert tadellos, schneller geht es aber mit der Volltastatur. Es gibt sogar ein Handschriftentraining, um das Telefon auf die Erkennung der eigenen Handschrift zu trainieren.
Nach dem Testen der Lautsprecherfunktion muss ich einen Minuspunkt vergeben. Trotz maximaler Einstellung des Lautsprechers höre ich meinen Anrufer viel zu leise.
Mit einem stolzen Neupreis von ca. 579,90€ liegt das Handy allerdings weit oben in der Preisklasse.
Erhältlich ist das Sony Ericsson Satio auch bei smatch!

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