Trenchcoats für den Burberry Großstadtdschungel

Geschrieben von Janosch am 9.03.2010

Thomas Burberry hat 1856 den Trenchcoat erfunden. Getragen wurde er zunächst von Soldaten, die ihn zum Schutz gegen Regen und Kälte in den Schützengräben (trenches) trugen.

Doch Burberry ist durchaus nicht in der Vergangenheit geblieben. Unter der kreativen Leitung von Christopher Bailey hat das Haus die eigene Modernisierung geschafft. Das berühmteste (und wohl meistkopierte) Muster, das Burberry-Karo wurde in verschiedenen Kombinationen und Entwürfen neu aufgelegt. Die Prorsum (lateinisch für forwärts)-Kollektion zeigt futuristische Entwürfe und moderne Interpretationen der eigenen Vergangenheit.

Während der Weltwirtschaftskrise hat Burberry kräftig zugelegt und ist im Gegensatz zu so manchem Wettbewerber gewachsen, hat neue Stores eröffnet und bezog in New York sogar eine zweite Zentrale.

New York ist auch das Revier von Scott Schuman, besser bekannt als ‘The Sartorialist‘ und Urvater der Streetstyle-Photographie. Dieser wurde vom britischen Traditionshaus angeworben, um auf der Webseite Art of the Trench die unzählbaren Looks und Outfits des Großstadtdschungels mit Trenchcoats zu sammeln.

Art of the Trench Webseite

Neben Mr. Schuman’s Photos können auch eigene Bilder hochgeladen werden. Diese werden vor der Veröffentlich jedoch geprüft, um den eigenen (hohen) Ansprüchen gerecht zu werden. Und wohl auch, um sicherzustellen dass die original-britischen Mäntel getragen werden. Fälschungen gibt es schon genug. Authentizität zählt.

Auch wenn ich (noch) keinen Burberry Trenchcoat habe, Inspiration finde ich auf der Seite immer wieder. Außerdem sind es einfach tolle Fotos. Und wer weiß, vielleicht schaffe ich es, ein eigenes Bild einzustellen. Diesen Frühling werde ich die ersten Sonnenstrahlen in meinem Trench genießen.

Wie steht’s mit Euch? Wer trägt gern Trenchcoats und vor allem, wie? Offen oder geschlossen, Gürtel geknotet oder nicht?

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FÆBRIC mit neuer Ausgabe und auf Deutsch!

Geschrieben von Janosch am 22.02.2010

FÆBRIC ist ein junges Modemagazin, das von Modedesignstudierenden aus Hamburg und Kopenhagen gemacht wird. Selbst sagen sie, sie sind ein “Online-Magazin für alle Modestudenten und alle jungen Talente, für alle die neu sind in der Welt der Mode und für alle, die einfach verrückt nach Mode sind”.

FÆBRIC Webseite und Themenübersicht

Ich finde, es ist wirklich ein spannendes Projekt. Man merkt das Herzblut, das darin steckt und vorgestellte (Jung-)Designer und Mode sind mal nicht klassisch, aber doch tragbar und bezahlbar. Eine tolle Alternative zu H&M, Zara, und so manchem Flohmarkt!

Nun ist die zweite Ausgabe erschienen, und dazu gab es dann auch direkt eine neue deutsche Webseite.

Lasst Euch inspirieren! Welche jungen Labels findet Ihr gerade besonders spannend? Welche neuen Onlinemagazine habt Ihr kürzlich entdeckt?

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Stine Goya Herbst/Winter 2010

Geschrieben von Janosch am 12.02.2010

Bereits in Berlin gab Stine Goya einen Ausblick für die kommende Herbst/Wintermode. In Kopenhagen zeigte sie nun die gesamte Kollektion.

Einen sehr großen Andrang hatten die Helfer zu bewältigen, als es um die Plätze im kleinen Zelt nahe der Gallery Handelsmesse in Kopenhagen zu später Stunde ging.
Viele Fashionistas wollten einen Platz ergattern, unter ihnen der Facehunter Ivan Rodic, der die Show nachher hinter und neben mir stehend verfolgte und fleißig Notizen schrieb.

Ihre neue Kollektion ‘La Ville Fantôme’ (Die Geisterstadt) war inspiriert vom Landschaftsfotographen Anselm Adams, dessen Fotos von Menschen unberührten- und Wüstenlandschaften handeln. Diese wilde, rauhe und natürliche Strukturen finden sich in den Drucken wieder. Nichtsdestotrotz schafft sie es, diese wunderbar mit femininen Formen in den Kleidern, Hosen(anzügen) und Mänteln fließend zu kombinieren. Der zweite Teil der Kollektion schien jedoch etwas weniger stimmig als der Erste.

Die Farben (Orange, Bronze, und Gelb) behielt sie aus der Sommerkollektion bei, passte sie dunkler auf den kommenden Winter an.

Für das Ozon Magazin habe ich sie exklusiv interviewt, kann Euch aber verraten, dass der TEMPORARY SHOWROOM ein heißer Tipp für die Zukunft ist.

Die Webseite von Stine Goya findet Ihr hier.

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Designers Remix Collection Herbst-Winter 2010/11

Geschrieben von Janosch am 12.02.2010

Eine sehr mystische Kollektion folgt der sehr verspielt-romantischen Sommerkollektion.

Die Herbst/Winter-Kollektion von Charlotte Eskildsen für die Designers Remix Collection zeigt von der dunklen Vampirin bis zur unschuldigen Jungfrau alle Facetten und Identitäten, die das weibliche und vermeintlich -aber nicht wirklich- schwache Geschlecht im Laufe einer Nacht annehmen kann.

Die abendliche Garderobe spielt mit der androgynen Seite. Doch wenn die Uhr sich Mitternacht nähert und die Geisterstunde schlägt, deuten Schulterpolster wie Fledermausflügel auf die dunkle Seite hin, die sich bis in den Morgengrauen in gotik-artigen und sehr rüschigen Kleidern ihre volle Wirkung entfalten. Die gefährliche Verführerin lockt ihre Opfer in die Falle und lässt sie erst gegen Sonnenaufgang wieder frei.

Diese Transformation zeigt sich auch durch die Farben der Kollektion: von dunklem Schwarz, über rauchige Grautöne bis zu erdigen Brauntönen, cremigen Korall- und Lavendelnuancen bis zu Neongelb.

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