Der XL-Shopper

Geschrieben von Joana am 16.01.2012

Joana hat eine neue Tasche.

Frauen und Handtaschen ist so eine Sache. Von einer einzigen bis 100 Stück geht quasi alles. Je nachdem, zu welchem Typ Frau man gehört. Der Handtaschen-Maniac oder die Irgendwo-muss-ich-ja-mein-Geld-und-die-Schlüssel-hinstecken-dafür-reicht-aber-auch-ein-Beutel-Typ-Frau. Entschieden wird diese Zugehörigkeit meistens irgendwann zwischen 14 und 24.

Ich dachte in meinem frühen Jugendjahren noch, dass ich zu den absoluten Taschenliebhabern zählte. Es konnten gar nicht genug kleine, große, dicke und dünne Taschen an meinem Kleiderständer hängen. Heute hat sich dieses Bild jedoch verändert. Beinah alle Taschen fanden ein jähes Ende auf dem Flohmarkt oder im Altkleidercontainer und mittlerweile habe ich nur noch eine Tasche, die jeden Tag genutzt wird und zur Ergänzung noch ein paar obligatorische Hippster-Stoffbeutel. Muss ja!

Nun bedarf es aber mal nach einer neuen Tasche, weil die Jeden-Tag-Tasche dann doch für manche Tage zu klein ist. So entschied ich mich für einen XL-Shopper. Geräumig, praktisch und schön schlicht. Die elegante und erwachsene Variante vom Stoffbeutel, wenn man so will, und die perfekte große Schwester zur Lieblingstasche.


Modeberliner Shopper stellen sich vor: Lara Maria

Geschrieben von Janosch am 3.07.2011

Im zweiten Teil der Vorstellungen von Modeberlinern beantwortet heute Lara Maria meine Fragen zu sich und ‘ihrer Fashion Week’ Ihr kennt sie vielleicht schon durch ihr Blog BoE (Belle on Earth), mit dem sie 2010 von der Zeit zu den zehn besten Modebloggern gezählt wurde.

Ich bin:

Lara Maria Gräfen. Ich widme mein Leben der Mode und Musik in Berlin und studiere nebenbei Kultur- und Sozialwissenschaften auf Mode und Ästhetik ausgerichtet.

In welchen Ländern warst du schon shoppen:

Einfacher wäre es zu sagen wo ich noch nicht shoppen war. ;) Also ich war in diversen Teilen der USA (z.B. New York, L.A.,), Italien natürlich, England, Frankreich. Besonders tolle Mode habe ich unerwarteter Weise in Neuseeland, Australien gefunden.

Dein Einkaufstipp in deiner Stadt:

Meine Lieblingsstores in Berlin sind WALD, VOO und natürlich das KaDeWe

In welcher Stadt kaufst du am liebsten ein und was dort genau:

Ich liebe die Gegend um die Break Lane in London und kleine Juweliere in Paris.

Bist du eher online oder offline Shopper:

Offline

Ein Online-Shop den man unbedingt kennen muss:

farfetch und net-a-porter sind meine Favoriten, nichts individuelles ;-)

Drei Webseiten die du täglich besuchst:

Stil-Leben.org, fnart.org und olsensanonymous.com

Das beste Schnäppchen deines Lebens:

Waren wunderschöne alte Apothekengläser vom Trödel; ich liebe sie.

Dein letzter Frustkauf, der nie wirklich das Tageslicht erblickte:

Das kommt bei mir eher selten vor, ich überlege meist doch genau ob ich es tatsächlich tragen werde oder nicht und kenne mich mittlerweile recht gut.

Was wolltest du schon immer kaufen, aber hattest bislang nie den Mut/die Motivation/das Geld:

Eine Perlenkette von Chanel aus Coco’s Zeiten.

Wo findet man dich:

Momentan meist beim Lesen in Cafés am Maybachufer oder in meinen eigenen vier Wänden bei einem vorangemeldeten Besuch. Abends bin gerne in Mitte oder Kreuzberg unterwegs.

Und ….?

Twitter:   nicht vorhanden.

Facebook: man glaubt es kaum, aber ich schwimme gegen den facebook Strom.

Homepage/Blog:  BelleOnEarth.de

Zur Fashion Week: Wie oft warst du vorher schon dabei?

Ich glaube es ist nun meine 4. Fashion Week in Berlin. Ich war jedoch auch schon in New York, London und Paris.

Was machst du genau während der Modewoche?

Ich sehe mir die Shows und einige Nebenveranstaltungen an und berichte auf meinem Blog BoE darüber, mittlerweile suche ich mir die Veranstaltungen schon sehr gut aus und veröffentliche bildliche Eindrücke. Und natürlich darf das Feiern nicht vergessen werden, da es die perfekte Gelegenheit ist, das Leben mit lieben Menschen, die man lange nicht mehr gesehen hat, von seiner leichten Seite zu geniessen.

Worauf freust du dich am Meisten/ Wenigsten?

Eine gewisse “Cote d’Azure” Atmosphäre kam beim GALA Lunch auf, darauf hoffe ich wieder ;-) Weniger freue ich mich auf das übliche “Zwischen Schein und Sein”-Gehabe, aber das gehört nun mal zum Modezirkus dazu.

Wen wünschst du dir für die Berliner Fashion Week?

Karl, wen sonst …?

Wenn du die Wahl hättest, was würdest du ändern?

Ich würde eine schönere Location wählen, auch mal im Freien. Und dass nicht immer alle Events in vier Tage gequetscht werden.

Wieso ist Berlin (k)eine echte Modemetropole?

Ich empfinde Berlin als sehr inspirierend, wenn auch definitiv zu viele Hipsters hier rumlaufen. Gegen Italien oder Frankreich kommen die Deutschen leider nicht an, denen liegt der Stil einfach im Blut. Die typisch Deutschen sollten besser öfter zu den klassischen Designern greifen, als nur dieses gewollte und erzwungene Experimentieren mit Pseudotrends.

Zu guter Letzt: Was muss man unbedingt während der Woche gemacht haben, oder was darf man nicht verpassen?

Den Spaß bei der Sache darf man nicht vergessen. Man kann lieber auch mal eine Show aussetzen um gute Gespräche zu geniessen.

Modeberliner Shopper stellen sich vor: Jörg von Fashionfreax

Geschrieben von Janosch am 18.06.2011

Von den letzten Fashion Weeks in Berlin haben wir Euch ja schon von unseren persönlichen Erfahrungen berichtet und mit Fotos auch so gut es geht Impressionen gegeben. Zur kommenden Fashion Week habe ich ein paar meiner Freunde und Kollegen eingeladen, Euch mal ihre eigenen Erfahrungen, Gedanken und Erwartungen zu schildern. Damit Ihr sie erst etwas kennen lernt, stellen sie sich auch den stilzeug Fragen unserer “Shopper stellen sich vor” Rubrik. Neben anderen Bloggern und Journalisten habe ich auch ein paar Insider aus dem Backstage-Bereich eingeladen. Seid gespannt, welche verrückten, kreativen, rastlosen und schönen Köpfe sich euch vorstellen. Die Mercedes Benz Fashion Week Berlin, Bread & Butter, PREMIUM und anderen Messen sollten natürlich schon in euren Kalendern vom 6.-9. Juli angestrichen sein.

Ich bin:

Jörg und schreibe neben meinem realen Leben für den Modeblog der Fashion Community “Fashionfreax”.

In welchen Ländern warst du schon shoppen:

In jedem Land, in dem ich war, habe ich versucht ein paar Designer Pieces zu shoppen. Darunter waren ein paar Jungdesigner aus Dänemark, Schweden, England und zu meiner Schande auch das am schlechtesten gefälschte D&G Polo Shirt der  gesamtenTürkei – weil es einfach so absurd ist.

Dein Einkaufstipp in deiner Stadt:

Es gibt viele beachtenswerte Designer in Berlin. Ein Einkaufstipp von mir wäre, zu den Kollektionsabverkäufen der Berliner PR Agenturen zu gehen. Mit etwas Glück findet man dort das passende Stück für den Kleiderschrank

In welcher Stadt kaufst du am liebsten ein und was dort genau:

Am besten lässt es sich meiner Erfahrung nach wirklich noch in London shoppen. Eine hohe Kultur an Vintage Stores, Primark und vieles mehr.

Bist du eher online oder offline Shopper:

Ganz klar offline. Bisher hat es kein Online-Shop geschafft, mir die selbe Befriedigung zu geben, wie ein Kaufsrausch bei H&M im Sommerschlussverkauf.

Ein Online-Shop den man unbedingt kennen muss:

Gibt es noch nicht.

Drei Webseiten die du täglich besuchst:

FAZ.net
Facebook (als allgemeiner Nachrichtenverteiler)
notcot.org

Das beste Schnäppchen deines Lebens:

Das waren goldene Christian Dior Vintage Manschettenknöpfe für 10,-€

Dein letzter Frustkauf, der nie wirklich das Tageslicht erblickte:

Eine schrecklich giftgrüne Krawatte.

Was wolltest du schon immer kaufen, aber hattest bislang nie den Mut/die Motivation/das Geld:

Was auf jeden Fall zu meinen Outfits fehlt ist eine Tasche von Goyard.

Wo findet man dich:

Freitag oder Samstag startet in letzter Zeit häufiger im Michelber Hotel auf einen Drink, gefolgt von irgendeiner Party. An einem Sonntag im Juli bin ich wahrscheinlich am Fehrbelliner Platz im Café oder auf dem dortigen Markt.

Im Web bin ich bei Facebook unter meinem Namen zu finden, meine Homepage ist fashionfreax.net und das Fashionfreax Blog.

Nun kommen wir mal zur Fashion Week. Wann warst du das erste Mal, und wie oft warst du schon dabei?

Seit Januar 2008, also fünf mal.

Was machst du genau während der Modewoche?

Die meiste Zeit schaue ich mir Schauen an, schreibe vielleicht darüber und treffe Freunde.

Worauf freust du dich am Meisten/ Wenigsten?

Ich freue mich auf das Gefühl, das zu jeder Fashion Week in Berlin aufkommt, kurz bevor die erste Schau startet. Es ist als wäre die Luft statisch aufgeladen. Außerdem freue ich mich auf die vielen hübschen Menschen.
Worauf ich mich nicht freue, ist der Schlafentzug.

Wen wünschst du dir für die Berliner Fashion Week?

Als Designer wünsche ich mir Viktor und Rolf, als Pressevertreter natürlich Anna Wintour.

Wenn du die Wahl hättest, was würdest du ändern?

Ich würde jedem Designer per Gesetz einen BWL/ VWL Kurs verordnen. Ferner würde ich mich freuen, wenn Wunderkind wieder eine Schau hätte.

Wieso ist Berlin (k)eine echte Modemetropole?

Berlin ist eine Modemetropole, weil sie so facettenreich ist: So ausgeflippt wie London oder New York im Osten, so klassisch und elegant wie Mailand oder Paris im Westen und das für jeden Geldbeutel.

Zu guter letzt: Was muss man unbedingt während der Woche gemacht haben, oder was darf man nicht verpassen?

Man muss einmal die Bread & Butter gesehen haben. Eine unglaubliche Messe. Außerdem empfiehlt es sich immer zu Vladmir Karaleev oder Starstyling zu gehen.

Dieses Interview wurde im Juni 2011 geführt.

Bei Fashionfreax dreht sich alles um Modebegeisterte und deren Street-Looks. Die Leser und Leserinnen können sich von vielen Anderen inspirieren lassen und sehen, was auf den Straßen der Welt aktuell getragen wird. Im Fashionfreax Blog schreiben Jörg, Barbara und Frankie über Neuigkeiten aus Mode, Kampagnen, Trends und  dem Drumherum.

www.fashionfreax.net


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